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3 - Koordinaten

Planarmotor

 
Regelung
Prototyp
Linearmotoren

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Kontakt

Prof. Dr.-Ing. Peter Dittrich
         Tel. : 03641 205 716 
Email:peter.dittrich@fh-jena.de
         
   Dipl.-Ing. (FH) Daniel Radeck
Tel.: 03641 205 718
     Email:radeck@fh-jena.de
gefördert durch
Stiftung Industrieforschung

 

 

Der Linearmotor besteht aus einem Induktor sowie einem Sekundärteil aus massiven Eisen mit einer Kupferauflage. Der Motor wird zusammen mit einer mechanischen Führung und einem optischen inkrementellen Lagemesssystem in einer Linearachse eingesetzt.
Die Regelung besitzt die typische Kaskadenstruktur und gewährleistet Positioniergenauigkeiten im Genauigkeitsbereich des Lagemesssystems. Im Prototyp hat das Messsystem eine Auflösung von 0,2 Mikrometer.

Foto: Roeming

Potentiale
Die getesteten Motoren erschließen neue Einsatzgebiete für Induktionsmotoren im Bereich der Kleinmotoren.
Induktionsmotoren dieser Baugröße haben zwar einen geringeren Wirkungsgrad als Synchronmotoren, in denen Permanentmagnete eingesetzt werden. Sie sind aber sehr einfach und robust aufgebaut. Es muss nicht der gesamte Bewegungsbereich mit Permanentmagneten ausgelegt oder mit Zähnen versehen werden. Dies ist ein Vorteil bei großen Verfahrwegen. Im abgeschalteten Zustand werden keine Magnetfelder oder Kräfte erzeugt. Der Motor ist dann frei beweglich.
Die Steuerung erlaubt es, die Vorschub- und Normalkräfte getrennt voneinander vorzugeben. Die Regelung kann damit in der für Antriebe typischen Kaskadenstruktur arbeiten.

 
    Literatur:
Dittrich, P.: Translatorische Induktionsmotoren kleiner Leistung; F&M 107 (1999) 12, S. 14-18
Dittrich, P.; Loos, A.:Positionierung mit linearen Induktionsmotoren kleiner Leistung. 3rd Polish-German Mechatronik Workshop 2000, Krynica / Krakow, S. 42-48
Dittrich, P.; Loos, A.: Verfahren zur getrennten Steuerung der Vorschubkraft und der Normalkraft eines Induktors. DE OS 102 41 471.8
     
   
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