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Mit Beginn der 90er Jahre
setzte im Maschinenbau eine starke Entwicklung hin zu Direktantrieben
und insbesondere Linearmotoren ein. In mehreren eigenen Projekten
wurde deshalb untersucht, inwieweit solche Antriebe auch für die feinwerktechnisch-optische
Industrie, also für kleine Baugrössen und Leistungen einsetzbar
sind. Es konnte dabei gezeigt werden, dass mit translatorischen Induktionsmotoren
einfach aufgebaute, robuste und hochdynamische Antriebslösungen möglich
sind.
Der 3-Koordinaten Planarmotor
ist ein Positioniersystem, das es gestattet, unmittelbar und ohne
mechanische Bewegungswandler gesteuerte Bewegungen in den drei Koordinaten
der Ebene zu erzeugen. Das heißt, der Motor kann sich gesteuert in
den zwei kartesischen Koordinaten x und y bewegen und sich prinzipiell
beliebig weit drehen.
Im Bild ist die Unterseite
des eingesetzten Motorkopfes dargestellt. Es sind vier Induktoren
und vier Luftlager zu erkennen.
Die Steuerung erfolgt mit
Hilfe des Programms MATLAB/SIMULINK auf einem PC mit Erweiterungsboard.
Die Projektierung der Induktoren
erfolgte mit dem Netzwerkprogramm SIMPLORER und dem FEM-Programm MAXWELL.
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